Check dein Zimmer und spare Bares
Jeder Student, der ein Zimmer mietet, wird damit konfrontiert: Jeden Monat reißt die Miete ein ziemliches Loch in das – ohnehin nicht üppige – Konto. Trotzdem könnte man sich jede Menge zusätzliche Bierchen leisten, wenn man sich eine einzige kleine Mühe machen würde: einfach zu www.checkjekamer.nl [check dein Zimmer] surfen.
Normal oder nicht?
Jeden Monat überweist man ordentlich seine Zimmermiete. Darüber denkt man weiter nicht nach. So laufen die Dinge nun mal, oder? Man überweist das Geld auf das Konto seines Vermieters damit man in einer Bruchbude von vier mal fünf Meter wohnen kann (und der ist natürlich immer schwer erreichbar, wenn mal wieder etwas tropft, herunterhängt oder auseinanderfällt). Mit seinem Studentenjob, einem Kredit bei der IBG und der Hilfe seiner Eltern schafft man es gerade mal so.
Check dein Zimmer
Trotzdem könnte man eine Menge Geld einsparen, wenn man sich eine einzige kleine Mühe machen würde: einfach zu www.checkjekamer.nl surfen. Dort kann man berechnen, ob man eventuell zu viel bezahlt. Wenn das tatsächlich der Fall sein sollte, kann man sich von einem Spezialteam für Mietfragen unterstützen lassen. ‘Weil nicht alle das wissen, stehen wir hier auf dem Campus der Radboud-Universität’, erzählt Jonas Sweep, Vorsitzender der Landelijke Studenten Vakbond [landesweite Studentengewerkschaft], an einem trüben Dienstagnachmittag.
Mietpreis berechnen
In der Halle des Erasmusgebäudes laden zwei Laptops Passanten ein, ihre Zimmerdaten und den Mietpreis einzutragen. Der Computer berechnet, ob man zu viel, zu wenig (yeah, right!) oder den richtigen Mietbetrag zahlt. So stellt sich heraus, dass Lisa (23), die im zweiten Jahr Betriebskommunikation studiert, 56 Euro zu viel für ihr Zimmer mit 20 Quadratmetern zahlt. Sie blättert jetzt 365 Euro pro Monat hin. ‘Ich werde meinen Vermieter darauf ansprechen. Wenn er schwierig ist, bitte ich das Team für Mietfragen um Unterstützung!’ Auch Arne van Triest, Erstsemestler Betriebskommunikation, zahlt zu viel. ‘Für mein Zimmer mit neun Quadratmetern zahle ich 240 Euro. Das sind wohlgemerkt 104 Euro zu viel. Ein Skandal!’ Weil Arne sein Zimmer noch keine sechs Monate bewohnt, kann er rückwirkend Geld zurückbekommen. ‘Eine Superinitiative’, meint Arne. ‘So machen wir diesen üblen Geldsaugern einem nach dem anderen den Garaus.’
Willst du auch einmal checken, ob du für dein Zimmer nicht zu viel bezahlst? Dann surf zu checkjekamer.nl (nur in niederländischer Sprache).




