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Mode & Gestaltung

Wo finden Sie die kreativsten Menschen der Niederlande? In Cool Region Arnhem Nijmegen. Die kreative “Industrie” ist hier fast genau so groß wie der Bausektor, die Bildung und das Gesundheitswesen. Die Mode , die aus diesem Großraum kommt, ist weltberühmt.

Angenehmes Klima

Arnhem Nijmegen Cool Region hat viele kreative Einwohner, wie Künstler und Freiberufler. Sie beschäftigen sich zum Beispiel mit der Verlegung von Büchern, Entwicklung von Software, Reklame, Entwürfen, Musik und Podiumskünsten. In Arnheim gehört rund ein Viertel der Berufsbevölkerung zur kreativen “Industrie”, in Nimwegen sogar ein Drittel. In den Niederlanden leben nur in der Stadt Utrecht noch mehr kreative Künstler.

Potenzielle Gründungszentren am Rande der Innenstadt sind hauptsächlich alte Betriebsgelände. In Nimwegen ist das zum Beispiel Koers West in Nijmegen und in Arnheim das Coberco-kwartier. Auch das historische Viertel Klarendal in Arnheim ist bekannt, vor allem bei Modedesignern. Daneben hat Cool Region unzählige Betriebsgebäude mit einem hervorragenden Klima für junge Unternehmer. Cool Region fördert die Entwicklung dieser Betriebe.

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drie studenten van de mode academie

Innovation

Der kreative Sektor ist wie kein Anderer offen für Fortschritt und Innovation. Dafür kann man in Cool Region Arnhem Nijmegen viele schöne Beispiele finden.

So ähnelt die Kleidung des Schneiders Hussein Chalayan mehr einer Skulptur, als tragbaren Hosen oder Kleidern. Chalayan entwirft in Zusammenarbeit mit einem bautechnischen Ingenieurbetrieb Kleider aus Glasfaser.

Ford KartEZ ist eine limitierte Auflage des Cityautos Ford Ka. Die spezielle Lederausstattung dieses beliebten Autos ist durch die Zusammenarbeit von Studenten der Arnhem Academy of Art and Design und den Unternehmen Ford Nederland und Cabarra entstanden.

Um auch die Mode strapazierfähiger zu machen, baut der Betrieb Brennels großräumig Brennnesseln für die Herstellung von Stoffen an. Dieser Prozess ist eine zeitgemäße Alternative zum traditionellen Baumwollanbau, der für Mensch und Umwelt nicht besonders gut ist. Brennels besitzt eigene Plantagen und entwickelt einen innovativen Produktionsprozess für Brennnesselmode. “De hippe collectie” – bisher nur für Frauen erhältlich – wurde von Rianne de Witte entworfen. Das Arnheimer Geschäft eröffnet in Kürze auch eine Filiale in der Provinz Flevoland.


Mode als wirtschaftlicher Faktor

In Cool Region Arnhem Nijmegen macht die Mode einen wichtigen wirtschaftlichen Faktor aus. Nicht umsonst ist die Weiterentwicklung der Mode-Industrie ein wichtiger Schwerpunkt. Um noch besser verstehen zu können, was Mode zur Wirtschaft und Kultur beiträgt, ist eine großräumige wissenschaftliche Untersuchung geplant.

Wissenschaftler, u.a. von der Radboud Universiteit Nijmegen und der Arnhem Academy of Art and Design, beschäftigen sich die nächsten fünf Jahre mit den Fragen, was Mode mit Identität zu tun hat, warum einige Marken so erfolgreich sind und andere nicht, und mit den Wirtschaftsströmen im Modeland. Im Grunde genommen möchten die Wissenschaftler erforschen, wie die Niederlande ihre Position als Modeland weiter verstärken können.

Die Forschung heißt “Dutch fashion in a globalised world”. Die niederländische Organisation für Wetenschappelijk Onderzoek stellt 550.000 Euro zur Verfügung. Auch die Wirtschaft unterstützt dieses Projekt.

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