Halbleitertechnologie
Mit 4500 Arbeitnehmern ist die Chipfabrik NXP das größte industrielle Unternehmen in der Region Nimwegen. NXP war der Gründer des ambitionierten Projektes „52 Degrees“. Für Arnhem Nijmegen Cool Region ist 52 Degrees ein wichtiges Zentrum für Innovation und Technologie.
Business Cluster Halbleiter
Die Region Arnheim-Nimwegen kennt viele Halbleiterfirmen. Diese Firmen gruppieren sich in einem Netzwerk, das die gesamten Ostniederlande umfasst: Business Cluster Semiconductors (BCS).Business Cluster Semiconductors Ostniederlande ist ein regionales Netzwerk innovativer Firmen, die innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette von der Entwicklung, Produktion und Anwendung der avancierten Chips, der Mikrosystemtechnologien, der Sensoren und der drahtlosen Systeme.
Mehr Information über BCSEMI, ihre Mitglieder und das Netzwerk finden Sie auf der Projektseite www.bcsemi.nl.
52 Degrees
Auf Initiative des multinationalen NXP (ehemals Philips) ist in Nimwegen ein internationales Forschungs- und Entwicklungszentrum für Halbleiter
entstanden. Es befindet sich in einem markanten, achtzehnstöckigen Gebäude am
Rande des Betriebsgelände Noviotechcampus Winkelsteeg,
Der Name: 52 Degrees.
In
den Türmen befinden sich Büros und Laboratorien. Unter dem Gebäude ist eine
große Tiefgarage. In den kommenden Jahren wird 52 Degrees durch noch mehr
Fachbetriebe erweitert. Aber auch an Freizeiteinrichtungen für die Anwohner, an
Wohnungsbau und an einen Bahnhof wurde gedacht. 52 Degrees wurde von dem
bekannten niederländischen Architekten Francine Houben (Architekturbüro
Mecanoo) entwickelt.
Die Entstehung von 52 Degrees ist eine gute Gelegenheit, um das
Industriegebiet Winkelsteeg aufzuwerten. In diesem Industriegebiet sind die
meisten Arbeitnehmer der Provinz Gelderland beschäftigt. Die Modernisierung bringt auch einen
neuen Namen mit sich: “Novio-techcampus”. Daraus wird die Ambition deutlich,
das Betriebsgelände zum Knotenpunkt technologischer Betriebe zu machen.
Wissenschaft
begegnet Wirtschaft / Science meets business
Der Mercator Technology & Science Park in Nimwegen ist ein Treffpunkt für Wissenschaftler und Unternehmer. Durch die direkte
Verbindung mit der Radboud Universität spricht man auch von einer Kreuzbestäubung zwischen Wissenschaft und
Unternehmen. Die Art der Betriebe schließt an die wichtigsten Forschungsfelder
der Radboud Universität an. Dazu zählen die Kognitionswissenschaften (mit
Berührungspunkten zur Informations- und Kommunikationstechnologie), die
Bio-Informatik, Biomedizinische Forschung, die Molekularbiologie Live Science
und die Materialforschung. Auf diesen Gebieten genießt Nimwegen weltweite
Bekanntheit.
In
der Umgebung von Mercator Technology & Science Park haben sich im Laufe der
Zeit mehr als 300 Spin-off-Unternehmen niedergelassen. Diese Fachbetriebe
bringen neue Produkte und Dienste auf den Markt. Sie bauen eine Brücke zwischen
innovativen Unternehmen, Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen. In
den kommenden Jahren wird vor allem von Life Science und dem Medizinischen
Sektor viel erwartet.
Als Informationspunkt
und Helpdesk für diese Art von (existenzgründenden) Unternehmen wurde Mercator
Incubator Nijmegen ins Leben gerufen.
Technologie in
Arnheim
In Arnheim findet man die Fachunternehmen vor allen in Arnhem
Buiten, an der
westlichen Seite der Stadt. Das Betriebsgelände befindet sich auf einem
Gelände, das früher zum Eigentum des Forschungsinstituts Kema gehörte. Es liegt
teilweise in der Gemeinde Renkum. Bis vor kurzem hieß Arnhem Buiten noch
Business Park Arnhem.
Kema, die sich hauptsächlich mit Beratung, Forschung, Inspektion und Innovation
auf dem Gebiet der Materialien, Schadensfälle, Energieanwendung und Recycling
beschäftigt, ist übrigens seit eh und je mit Arnheim verbunden. Das gilt im
Übrigen auch für den Chemiekonzern BasF und Akzo Nobel.
Auch im Industriegebiet IJsseloord 2, Koningspleijn Noord und Kleefse Waard lassen sich Fachbetriebe gerne nieder,
ebenso wie am Bahnhof Arnhem Centraal.



